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Arganöl gegen Neurodermitis

Arganöl gegen Neurodermitis

Arganöl lindert die Neurodermitis-Symptome, in der traditionellen Medizin Nordafrikas findet es seit alter Zeit erfolgreich Anwendung gegen schwere Hautirritationen. Nachgewiesen ist beispielsweise seine Wirkung auf extrem trockene Haut. Auch dringt es tiefer ein als andere Öle oder Fette und befördert bioaktive Wirkstoffe demnach genau dorthin, wo sie benötigt werden.

Warum Neurodermitis entsteht

Die Neurodermitis zählt zu den Autoimmunerkrankungen, denn das Immunsystem Betroffener ist eindeutig aus dem Gleichgewicht. Trotzdem sind die Ursachen der Neurodermitis noch immer nicht vollständig aufgeklärt. Eine erbliche Veranlagung und die Reaktion auf verschiedene Umweltfaktoren scheinen zusammenzutreffen. Meist haben Personen, die an Neurodermitis erkranken, auch zeitgleich Allergien der oberen Atemwege, wie Heuschnupfen oder Asthma. Die Haut neigt zur Trockenheit und ist besonders anfällig für äußere Einflüsse.

Die Ernährung spielt beim schubweisen Ausbruch der Neurodermitis ebenso eine Rolle wie Stress oder Allergene. Neurodermitiker reagieren auf Waschmittel, auf die Zusammensetzung der Kleidung oder auf Schweiß. Einige erfahren Linderung, wenn die Haut der Sonne ausgesetzt ist, bei anderen verschlimmern sich die Symptome in Form von Hautschwellungen, Jucken, nässende Pusteln. Nur ein genaues Buchführen über das Auftreten der Symptome – wann und unter welchen Umständen treten sie auf – lässt im Anschluss Aussagen über ein sinnvolles Therapiekonzept zu. Gelegentlich hilft eine Umstellung der Ernährung oder ein Vermeiden ganz bestimmter Nahrungsmittel.

Des Weiteren ist die Haut von Neurodermitis-Kranken tatsächlich empfindlicher als die gesunder Menschen: Die Nervenbahnen und Botenstoffe, die Entzündungsreaktionen auslösen, sind bei ihnen dichter angesiedelt.

Die stark juckenden Ekzeme führen zu einem Teufelskreis: Stress verstärkt sich, Kratzen schädigt die Haut immer weiter. Kurzfristig helfen Präparate und Cremes, die das Immunsystem unterdrücken, doch eignen sie sich nicht zur Daueranwendung. Insbesondere Babys und Kleinkinder leiden sehr stark: Ihre Haut ist von Natur aus noch zu wenig widerstandsfähig, entsprechend kommen oft noch unangenehme entzündliche, bakterielle oder Pilzinfektionen der Haut hinzu.

Wichtig ist bei allen Patienten eine sinnvolle und konsequente Hautpflege auch zwischen den Neurodermitis-Schüben. Denn eine intakte, gepflegte Haut ist widerstandsfähiger und ihre Sensibilität auf Umwelteinflüsse kann etwas herabgesetzt werden.

Ähnlich wie bei Psoriasis ist eine vollständige Heilung nicht möglich. Die Symptomfreiheit ist jedoch das erklärte Ziel aller Therapien, die den Patienten mehr Lebensqualität verschaffen. Und genau das kann Arganöl.

Wie Arganöl die Symptome von Neurodermitis lindern kann

Als Wundermittel ist Arganöl bei Neurodermitis nicht zu verstehen. Doch als Basis oder Unterstützung einer systematischen Hautpflege mit dem Ziel, die Symptome deutlich zu lindern, kann Arganöl helfen, die Haut zwischen den Neurodermitis-Schüben abheilen zu lassen.

Arganöl beugt vor allem dem stets drohenden Austrocknen der Haut vor – damit ist sie wesentlich weniger anfällig gegen Sekundärinfektionen und gegen das typische, rissige und entzündete Hautbild mit seinem starken Juckreiz. Die ungesättigten Fettsäuren helfen, das überreaktive Immunsystem zu beruhigen, die Tocopherole (Vitamin E) und sekundären Pflanzenstoffe (Spinasterol, Schottenol) wirken zusätzlich heilend und entzündungshemmend.

Auch die antioxidative Wirkung kommt im Kampf gegen die Neurodermitis zum Tragen. Das gilt sowohl für die äußerliche wie auch die innerliche Anwendung von Arganöl.

Erfahrungen von Anwendern bestätigen die Wirkung

Bei Arganöl handelt es sich zurecht um eines der teuersten Öle der Welt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen seine Wirkungen. Viele Anwender, die an Neurodermitis leiden, äußern sich aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung positiv. Offenbar gelingt es mit Hilfe des Öls, die Symptome einzudämmen und der Haut die notwendige Zeit zum Erholen und Heilen zu geben.

Natürlich ist es für den Erfolg ausschlaggebend, auch die anderen Therapiemaßnahmen ernst zu nehmen: Nach einer eindeutigen Diagnose durch den Arzt muss der Patient konsequent versuchen, verstärkende Faktoren, Stressoren und Allergene zu meiden und eventuell seine Ernährung umzustellen. Wer auf bestimmte Nahrungsmittel oder Konservierungsstoffe mit Hautirritationen und einem starken Schub der Neurodermitis reagiert, darf nicht erwarten, diesen beispielsweise allein mit einem Öl oder einer Creme eindämmen zu können.

Doch alle therapeutischen Schritte umzusetzen und diese mit einer sinnvollen Hautpflege zu unterstützen, kann mit Sicherheit das Hautbild verbessern und die Lebensqualität erhöhen.

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Die Anwendung von Arganöl gegen Neurodermitis: So geht's

Unabhängig davon, ob die Neurodermitis akut ist oder nicht, sollte permanent auf gute Pflege und Schutz vor Austrocknung der Haut geachtet werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Haut weniger leidet und weniger stark Schaden nimmt, wenn ihr Fett-Feuchtigkeitshaushalt sich im Normalbereich befindet. Dazu kann das pure kalt gepresste Arganöl (die ideale Variante für kosmetische Zwecke) dünn auf die Haut aufgetragen und vorsichtig einmassiert werden. Arganöl zieht extrem rasch ein und hinterlässt weder optisch noch im Gefühl fettige Spuren. Es ist für Kleinkinder und Säuglinge ebenso gut verträglich wie für Erwachsene.

Erwachsene können das Öl auch einnehmen – von der gerösteten Variante (die schlicht besser schmeckt und die von Hand hergestellt wird) genügen dazu zwei bis drei Teelöffel pro Tag. Die Inhaltsstoffe besänftigen das aus dem Lot geratene Immunsystem und versorgen den Organismus mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E.

Einige Hersteller entwickelten unter Verwendung von Arganöl nicht nur Pflegeprodukte, sondern auch Reinigungslotionen für die geplagte Neurodermitis-Haut, die ein Austrocknen verhindern. Doch vorsicht beim Kauf fertiger Argan-Pflegeprodukte: Sind sie desodoriert, also mit heißem Wasserdampf behandelt worden, duften sie zwar angenehm, haben aber einen Teil ihrer bioaktiven Inhaltsstoffe verloren. Nur das kaltgepresste Öl eignet sich für die Pflege der Haut bei Neurodermitis. Häufig lassen sich schlechte Erfahrungen mit Arganöl auf den Kauf minderwertiger Produkte zurückführen.

Wir empfehlen daher, ausschließlich BIO kaltkepresstes Arganöl gegen Neurodermitis zu kaufen.

Fazit: Arganöl kann die Symptome von Neurodermitis lindern

Ziel jeder Behandlung ist es, unter Umständen sogar einen symptomfreien Zustand erreichen. Viele Patienten schwören auf Arganöl bei Neurodermitis: Sie nehmen es ein oder setzen es, weit häufiger, zur Hautpflege ein. Die Haut wird elastischer, speichert mehr Feuchtigkeit und ist so entsprechend widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse. Auch der Juckreiz in den akuten Phasen lässt sich deutlich mindern, was für die Betroffenen mehr Lebensqualität bedeutet. Entzündungen, Bluten und Nässen können sie so ebenfalls vorbeugen.

Natürlich kann das Arganöl Neurodermitis nicht heilen, aber bei konsequenter und regelmäßiger Anwendung die Symptome eindämmen helfen und das Hautbild deutlich verbessern.

Die Kombination aus Tocopherolen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Phytostenolen (sekundären Pflanzenstoffen) hilft vermutlich auch mit, das Immunsystem zu besänftigen. Damit sinkt das Risiko schnell aufeinanderfolgender Phasen mit irritierter, entzündeter Haut und verstärktem Juckreiz. Die Haut erhält die Zeit, die sie benötigt, um sich zu regenerieren und Schritt für Schritt widerstandsfähiger zu werden. Je mehr Kontrolle der Patient über seine Situation erhält, desto besser und entspannter kann er mit der Erkrankung umgehen.

Wissenswertes rund um Arganöl: