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Arganöl und seine pflegende Wirkung auf die Haut

Arganöl für die Haut, Wirkung und Anwendung

Arganöl ist dort, wo es hergestellt wird, in Marokko, seit Jahrtausenden auch als Hautpflegemittel und als Sonnenschutz im Gebrauch. Extreme Hitze und Trockenheit zeichnen das Klima der Region aus – Bedingungen, die die Haut außerordentlich strapazieren. Die Erfahrung zeigt, dass Arganöl hier das ideale Mittel ist, für straffe Haut zu sorgen, sie gesund und elastisch zu halten und ihr sogar einen gewissen UV-Schutz zu bieten. Ursprünglich wurde reines Arganöl direkt auf die Haut aufgetragen. Heute wird es auch als Bestandteil vieler kosmetischer Produkte verwendet und entfaltet auch hier seine schützende und oft heilende Wirkung. Arganöl kann im gesamten Spektrum der Körperpflege – für Haut, Haare, Kopfhaut, Nägel, Intimbereich – eingesetzt werden. Die Wirkung ist wissenschaftlich bewiesen (siehe den Artikel Studien rund um Arganöl).

Warum Arganöl eine bessere Wirkung auf die Haut als herkömmliche, industriell hergestellte Hautpflege hat

Im Gegensatz zu vielen industriell hergestellten (und teilweise nur im Tierversuch getesteten) Hautpflegemitteln ist reines Arganöl buchstäblich Balsam für die Haut: Es enthält weder aggressive, möglicherweise unverträgliche Inhaltsstoffe noch verstopft es die Poren. Obendrein bringt es den natürlichen Säureschutzmantel der Haut und ihre Anpassungsfähigkeit nicht aus dem Gleichgewicht, sondern schützt und repariert sie nachweislich.

Traditionsgemäß hat es sich bei der Behandlung aller Arten von Hautirritationen, Akne, bei extrem trockener Haut und zur Verlangsamung der Hautalterung bewährt, wie Studien dokumentieren.

Umgekehrt beweisen aktuelle Untersuchungen, dass natürliche Kosmetika in der Lage sind, Talgproduktion, Regenerationsfähigkeit und das Hautbild insgesamt nachhaltig zu verbessern.

Arganöl ist als Hautpflege vielseitig einsetzbar

Beinahe gegen alle Hautprobleme ist Arganöl eine mögliche Lösung. Für Badezusätze, Massageöle sowie als Bestandteil von Gesichtsmasken lässt sich Arganöl vielseitig anwenden. Es hat sich bei unreiner Haut, Narben, Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen, Cellulite, zu trockene oder zu fettige, wunde und juckende Haut vielfach bewährt. Als leichter Sonnenschutz oder als Mittel gegen Sonnenbrand ist Arganöl ebenfalls empfehlenswert.

Arganöl gegen unreine Haut

Dank seiner besonderen Inhaltsstoffe erzielt Arganöl gegen unreine Haut beachtliche Wirkung, weil seine Inhaltsstoffe antibakteriell, desinfizierend, entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Diese Eigenschaften machen es zu einem wertvollen Mittel gegen Akne. Die übermäßige Talgproduktion bei fettiger Haut normalisiert sich, Narben, entzündete Pusteln und Mitesser können abheilen.

Weil die Einnahme des Arganöls sanft auf den Hormonhaushalt einwirkt und diesen harmonisieren hilft, können Akne und unreine Haut aufgrund von hormonellen Problemen auch auf diesem Weg bekämpft werden.

Äußerlich kann das Arganöl pur oder als Bestandteil von Masken (beispielsweise vermischt mit Heilerde) mit Erfolg verwendet werden. In Fällen von schwerer Akne ist es oft angezeigt, mit medizinischen Mitteln nachzuhelfen. Arganöl als Pflegemittel kann die Therapie sinnvoll unterstützen.

Laut Erfahrungen hilfreich bei trockener Haut

Die Berberfrauen wissen es schon lange: Arganöl ist das ideale Mittel gegen trockene Haut. Einerlei, ob diese hormonell bedingt auftritt, etwa während und nach den Wechseljahren, oder ob sie der heißen trockenen Luft geschuldet ist, die in Marokko vorherrscht. Auch während der Heizperiode im Winter oder bei Menschen, die ständig in vollklimatisierten Räumen arbeiten müssen, ist trockene Haut ein Problem. Damit die Haut jung, elastisch und widerstandsfähig bleibt, ist eine konsequente Pflege wichtig. Arganöl sorgt dafür, dass die Haut wieder mehr Feuchtigkeit aufnimmt und speichern kann.

Kann Arganöl auch bei fettiger Haut oder bei Mischhaut eingesetzt werden?

Weil Arganöl nachweislich in der Lage ist, die Talgproduktion der Poren zu regulieren, ist es perfekt als Pflegemittel für übermäßig fettige Haut oder Mischhaut geeignet. Mischhaut zeichnet sich dadurch aus, dass einige Bereiche der Haut fettig sind und zu Unreinheiten neigen, an anderen Stellen aber trockene Haut auftritt, die empfindlich und sogar schuppig aussehen kann.

Stark austrocknende Reinigungsmittel sind also ebenso Gift wie intensiv rückfettende Präparate, die die Poren verstopfen können. Arganöl hilft der Haut, sich wieder vernünftig selbst zu regulieren und den Säure- und Talghaushalt einzupendeln.

Schwangerschaftsstreifen und Dehnungsstreifen werden vermindert

Das Bindegewebe wird naturgemäß in der Schwangerschaft stark strapaziert und gedehnt: Nicht nur das Kind beansprucht Platz, meist lagern sich auch Speckpölsterchen und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe an, die dieses stark dehnen und auf eine harte Probe stellen. So kommt es zu den kleinen Faserrissen, die sich später als Dehnungsstreifen zeigen. Diese Schwangerschaftsstreifen können mit gezielter Massage in den Monaten vor und nach der Geburt gemildert werden.

Ähnliche Dehnungsstreifen können auch als Folge von Crash-Diäten auftreten, ähnlich wie Cellulite: Das Bindegewebe schafft es nicht, sich den veränderten Gegebenheiten neu anzupassen.

Arganöl ist in der Lage, tief in die Haut einzudringen, die Durchblutung anzuregen und die Zellregeneration zu fördern. Wird Arganöl gegen Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen regelmäßig als Massageöl angewendet, strafft sich das Bindegewebe und das Hautbild verbessert sich deutlich.

Trockene Hände im Winter? Nicht mit Arganöl

Heizungen und Klimaanlagen sorgen für trockene Hände, das heißt, spröde Haut und rissige Nagelhaut. Für gepflegte, geschmeidige Haut empfiehlt es sich, einige Tropfen Arganöl auf den Händen zu verteilen und über Nacht einwirken zu lassen. Für solche Zwecke gibt es Baumwollhandschuhe, die über Nacht dafür sorgen, dass das Öl dort bleibt, wo es hingehört.

Die Anwendung als Sonnenschutz bzw. gegen Sonnenbrand

Arganöl auf der Haut ist zwar kein Freibrief zum Bräunen ohne zusätzlichen Sonnenschutz. Doch die Inhaltsstoffe des Arganöls sorgen auf ganz natürliche Weise für einen Lichtschutzfaktor 3. Verantwortlich dafür sind die Tocopherole (Vitamin-E-Verbindungen) sowie die Ferulasäure. Auch diese Eigenschaft war den Berbern seit alter Zeit bekannt. Wer bereits einen Sonnenbrand hat oder wer sich nach einem Besuch im Solarium Gutes tun möchte, verwendet Arganöl als kühlende und lindernde After-Sun-Lotion: Die Tocopherole und ungesättigten Fettsäuren wirken als Radikalfänger, schützen die Zellen und fördern deren Regeneration.

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Arganöl gegen Pigmentflecken

Reagiert die Haut auf zu viel und zu starke Sonneneinstrahlung, werden häufig die Melanozyten, die Melanin erzeugenden Zellen, überaktiv. So entstehen Pigmentflecken – naturgemäß oft dort, wo sie auch auffallen, im Gesicht oder an den Händen. Bei Frauen fördern oft noch östrogenhaltige Präparate oder Schwangerschaften die Entstehung von Pigmentflecken, da die Haut dann mehr Melanin bildet.

Medizinisch werden Pigmentflecken häufig mit Fruchtsäuren, Vitamin-A-Säure oder Hydrocortison behandelt – je nach Größe und Ausprägung kann dies angezeigt sein.

Die besonderen Wirkstoffe im Arganöl können dabei helfen, lichtgeschädigte Zellen zu regenerieren. Die Erfahrung zeigt, dass es mit seiner Hilfe durchaus möglich ist, bei Anwendung von Arganöl gegen Pigmentflecken die Neubildung durch seinen natürlichen Lichtschutzfaktor zu verhindern, bestehende Veränderungen verblassen oder kleiner werden zu lassen.

Eine juckende Kopfhaut kann mit Arganöl behandelt werden

Trockene Umgebungsluft, Stress, Hormonschwankungen: Das kann zu trockener, juckender Kopfhaut und lästiger Schuppenbildung führen. Kopfhautmassagen mit Arganöl helfen der Kopfhaut, sich zu regenerieren. Die Schuppenbildung klingt ab und der Juckreiz lässt nach. Eine weitere positive Wirkung besteht in der Normalisierung der Talgproduktion.

Massagen und Kopfhaut-Packungen müssen meist nur wenige Male angewendet werden, bis ein Erfolg eintritt, wie Erfahrungsberichte beweisen.

Arganöl weicht Hornhaut auf und verhindert künftig ihre Entstehung

Auch bei der Fußpflege ist Arganöl als natürliches Mittel gegen Hornhaut sehr hilfreich: Wer unschöne Hornhaut an den Füßen entfernen möchte, geht am besten in drei Schritten vor:

Bei einem warmen Bad oder Fußbad gilt es, die Haut aufzuweichen. Mit einer Hornhautfeile werden trockene, abgestorbene, schuppige Haut und Hornhaut entfernt. Einige Tropfen Arganöl werden danach in die Füße einmassiert, insbesondere an den Fersen und Zehenballen, wo sich Hornhaut bildet. Damit das Öl gut einwirken kann, empfiehlt es sich, über Nacht Baumwollsöckchen anzuziehen.

Regelmäßiges Peeling und Pflege verhindern erneutes Entstehen von Hornhaut. Mit der langfristigen Anwendung Arganöl ist diese Maßnahme der Schlüssel zu horthautfreien Füßen.

Auch die Wundheilung kann von Arganöl profitieren: Die Narben heilen besser

Narben, insbesondere im Gesicht, sind belastend. Verletzungen oder Verbrennungen, schwere Akne oder Kinderkrankheiten wie Windpocken können hässliche, tiefe und dauerhafte Narben hinterlassen. Natürlich gibt es heute Möglichkeiten, mit Hilfe einer Laserbehandlung ihr Erscheinungsbild zu mildern. In weniger schweren Fällen helfen oft bestimmte Kosmetika, die Narbe unauffälliger werden zu lassen, oder auch Cremes, die überschüssiges Gewebe abtragen. Sanftes Bräunen der Haut kann ebenfalls helfen.

Arganöl ist jedoch in der Lage, tief ins Gewebe einzudringen und hier die Durchblutung und Zellregeneration anzuregen. Zudem wirkt es entzündungshemmend. Frische (nicht mehr offene) Wunden heilen erfahrungsgemäß schneller, wenn sie mit Arganöl bestrichen werden. Arganöl gegen Narben und zur Wundheilung zu verwenden, ist daher oft sehr hilfreich.

Tipp: Als Intimpflege sehr zu empfehlen

Zu aggressive Intimpflege-Mittel wie Seifen und Waschlotionen greifen die besonders zarte Haut an und stören den überaus wichtigen, natürlichen PH-Wert. Die Haut trocknet aus, wird wund, brennt, juckt und bleibt selbst dann noch empfindlich, wenn beispielsweise eine Pilzinfektion oder ein ähnliches Problem längst auf medizinischem Wege behoben wurden.. Die antibakteriellen und zellschützenden Eigenschaften des Arganöls erzielen hier eine lindernde und ausgleichende Wirkung, helfen, den Säureschutzmantel der angegriffenen Haut wieder herzustellen und dem Juckreiz entgegenzutreten.

Arganöl fürs Gesicht

Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften ist Arganöl die ideale Gesichtspflege – gleich ob Hilfe bei Problemhaut oder nur ein Schutz im Alltag und eine Makepu-Unterlage benötigt werden.

hier weiterlesen: Arganöl fürs Gesicht (gegen Falten, Akne & Pickel, für längere Wimpern etc.)

Erfahrungen & Studien zur Wirksamkeit

Viele, die Arganöl zur Haut- und Gesichtspflege ausprobiert haben, verzichten künftig auf industriell hergestellte Kosmetika. Allein das Fehlen von Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen macht einen positiven Unterschied und ist gut für die Haut. Die bioaktiven Wirkstoffe des Öls, das mühelos auch in die tiefen Hautschichten eindringt, schützen und pflegen auf überzeugende Weise.

Auch der Hautalterung wirkt das Arganöl entgegen. Studien beweisen, dass die Tendenz zu trockener Haut nach der Menopause, wenn der Organismus die Östrogenproduktion einstellt, mit Arganöl gut zu kontrollieren ist und empfehlen es besonders für diese Lebensphase als Hautpflegemittel.

Zahlreiche Erfahrungsberichte dokumentieren, dass Arganöl selbst bei Neurodermitis, Psoriasis, Sonnenbrand, bei unreiner oder zu Entzündungen und Pigmentflecken neigender Haut helfen kann. Die Erfahrungen unter dem jeweiligen Produkt (bei Amazon) bestätigen hundertfach die Wirkung. Es gibt aber auch wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit.

Pur auf die Haut oder als Mixtur? Die richtige Anwendung

Wer Arganöl pur auf die Haut bringt, benötigt nur wenige Tropfen täglich zur Hautpflege. Aber auch wer Natur-Kosmetika selbst mischen möchte, verwendet Arganöl als sinnvollen Bestandteil. Viele Erfahrungsberichte bestätigen, dass die Ergebnisse mehr als zufriedenstellend sind.

Menschen mit empfindlicher Haut und einer Neigung zu Allergien profitieren davon, genau zu wissen, was ihre Hautpflege enthält. Als natürliche Konservierungsmittel empfehlen sich Grapefruitkernextrakt, Kaliumsorbatlösung– oder der Kühlschrank. Rezepte dazu gibt es reichlich.

Reine Bio-Kosmetika mit Zertifikat sind in Tuben erhältlich und können im Labor natürlich unter perfekten hygienischen Bedingungen hergestellt werden. Im Handel sind viele bio-zertifizierte Präparate mit Arganöl zur Haut-, Gesichts-, Haar- oder Intimpflege erhältlich, bei deren Herstellung bewusst auf schädliche Zusatzstoffe verzichtet wurde. Reines Arganöl ist jedoch das Beste für die Haut.

Wissenswertes rund um Arganöl: