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Wissenschaftliche Studien rund um Arganöl

Eine beachtliche Liste findet, wer nach Studien zum Thema Arganöl sucht. Hier sind nur die entscheidenden Studien aufgeführt. Es gibt jedoch viel mehr wissenschaftliche Arbeiten rund um Arganöl.

Arganöl in der Ernährung

Die Amazigh, ein Volksstamm, der in Marokko dort ansässig ist, wo Arganöl zum Alltag gehört, standen im Mittelpunkt einer Untersuchung aus dem Jahr 2010.

Kalt gepresstes Arganöl ist weder aus der Alltags-Kosmetik noch aus der Küche der Amazigh wegzudenken. Ölsäuren und Phenole aus dem Arganöl gelten als die Komponenten, die für die schützende Wirkung des Arganöls vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich gemacht werden. Der Anteil an γ-Tocopherol beispielsweise übertrifft den anderer Speiseöle bei weitem. Weil Arganöl nur begrenzt produziert werden kann – die dafür notwendigen Arganbäume und ihre Früchte sind nur in einer einzigen Region in Marokko zu finden – untersuchte man auch die chemische Reproduzierbarkeit der besonderen Kombination der Inhaltsstoffe. Die Herstellung eines adäquaten “Ersatzes” ist also durchaus realisierbar.

Arganöl reguliert den Blutzucker

2012 widmete sich eine spanische Studie den bioaktiven Inhaltsstoffen und dem Wert des Arganöls als Nahrungsergänzungsmittel. Die Untersuchung fasste mehrere aktuelle Wissenschaftsberichte über die bioaktiven Substanzen aus nativem Arganöl und deren positivem Effekt auf die Gesundheit zusammen. Die Ergebnisse beweisen, dass das Öl als ein modernes „funktionelles Lebensmittel“ einzustufen ist. Der hohe Anteil an Linolsäuren, γ-Tocopherol, Sterolen und Caroninoiden trägt dazu bei. Unter anderem belegen diverse Forschungsarbeiten, dass die Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie ein erhöhter Blutdruck mit Hilfe von Arganöl reguliert werden können. Möglicherweise spielen die Inhaltsstoffe auch eine Rolle bei einer Krebsprävention. Um Rückschlüssel auf einen therapeutischen Wert ziehen zu können, bedarf es weiterer Forschungsarbeit.

Die hohe Haltbarkeit und Stabilität von Arganöl

2012 kam ein marokkanisches Wissenschaftlerteam im Rahmen seiner durchgeführten Studie auf die Lösung für die Frage, warum Arganöl außerordentlich haltbar ist und nicht oxidiert oder „umkippt“ wie viele andere Speise- oder kosmetische Öle. Bei der Herstellung werden entweder geröstete oder ungeröstete Argan-Kerne kalt gepresst. Beim Vergleich von frisch und zwei Jahre gelagertem Arganöl ergab sich Folgendes: Die Phospholipide sind ein neuer, bisher unbeachteter Inhaltsstoff des Öls, das sich jedem Oxidationsprozess widersetzt. Eine wichtige Rolle dabei spielen auch die Phenole und Tocopherole. Das heißt: Arganöl ist stark antioxidativ.

Arganöl und die Wechseljahre

Dass zusätzliches Vitamin E sind in der Menopause und danach positiv auswirkt, ist erwiesen. 2013 veröffentlichte das Institut für Pflanzenchemie der Universität in Rabat, Marokko, eine Untersuchung dazu. Der Vitamin E-Spiegel im Blut lag bei Frauen, die Arganöl in ihre tägliche Ernährung mit einbezogen, wesentlich höher als bei der Kontrollgruppe. Das heißt, dass die Verwertung von Vitamin E aus der Nahrung durch die Einnahme von Arganöl wesentlich verbessert werden kann.

Vitamin E hilft, die typischen Symptome der Wechseljahre, wie Herzrasen, Hitzewallungen, Nachtschweiß, zu lindern und trägt zur Gesunderhaltung des Herz-Kreislaufsystems bei.

Arganöl schützt nachweislich vor Diabetes

Eine im Jahre 2006 von einem Forscherteam an der Universität Mohammed V in Marokko durchgeführte Studie kommt zum Ergebnis, dass Arganöl in der Lage ist, den Insulinspiegel zu regulieren. Eine defekte Insulinproduktion ist der Grund für Diabetes.

Arganöl schützt die Haut und pflegt sie

Im Herkunftsland des Argan-Öls, in Marokko, wurden in 2014 und 2015 Studien publiziert, die die Vorzüge von Arganöl für die Haut von Frauen in den Wechseljahren und nach der Menopause herausstellt.

Bekanntlich sinkt in den Wechseljahren allmählich die körpereigene Produktion von Östrogen und einigen anderen Hormonen. Unter anderem wirkt sich dies auf die Elastizität der Haut aus und auf deren Fähigkeit, sich zu regenerieren und Feuchtigkeit zu speichern. Ziel der Studie war es, sowohl die Einnahme als auch die äußerliche Anwendung des Arganöls auf die Hautelastizität zu erforschen, und zwar im Vergleich zu Olivenöl, das von der Kontrollgruppe eingesetzt wurde.

Die Einnahme von Arganöl erhöhte die Hautelastizität erheblich, ebenso die Anwendung als äußerliches Pflegemittel. Es hat bei täglichem Einsatz einen deutlichen Anti-Aging-Effekt auf die Haut.

Arganöl und seine Auswirkung auf das kardiovaskuläre System

2006 untersuchten kanadische Forscher, inwieweit die Einnahme von Arganöl für das kardiovaskuläre System, also die Gesundheit von Herz und Kreislauf vorteilhaft ist. Dabei ging es unter anderem um die Verminderung von oxidativem Stress und die Verhinderung einer Arteriosklerose durch ein Absenken des Cholesterinspiegels. Die Wissenschaftler zogen traditionelle Heilmethoden ebenso heran wie ältere Studien an Mensch und Tier und Erfahrungsberichte. Die Resultate der Metastudie überzeugten: Mit Hilfe von Arganöl ist es tatsächlich möglich, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Arteriosklerose und selbst Krebs vorzubeugen.

Antioxidative Eigenschaften des Arganöls

Um die antioxidativen Eigenschaften des Arganöls geht es in marokkanischen Studien aus dem Jahr 2004 und 2005. Die Inhaltsstoffe des nativen (kalt gepressten) Öls Tocopherol, Sterole und Polyphenole senken die Blutfettwerte und verhindern die Entstehung Freier Radikaler. Untersucht wurde sowohl im Labor als auch an Probanden, wie sich die regelmäßige Einnahme auswirkt.

Untersucht wurden Blutfett, sowie die Aufnahmefähigkeit antioxidativ wirkender Vitamine (E und A) und der Cholesterin-Stoffwechsel. Wer Arganöl mit der Nahrung aufnimmt, versorgt sich mit mehr mehrfach ungesättigten Fettsäuren als Personen, die keines verwenden. Ebenso verbessern sich die Cholesterin-Werte.

Auch hier bestätigt sich wieder die positive Wirkung des Arganöls auf das Herz-Kreislauf-System mit stabilen, funktionsfähigen Arterien und die ausgeprägte antioxidative Wirkung.

Arganöl senkt den Cholesterinspiegel

In der Studie aus dem Jahr 2005 wurde insbesondere der Wert von Arganöl für Männer überprüft: Auch hier kann Arganöl als Nahrungsergänzung Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wirkungsvoll vorbeugen und, wie in einer weiteren Untersuchung dokumentiert wurde, den Cholesterinspiegel massiv senken.

Arganöl - in der Krebs-Prävention?

Bereits Gegenstand einiger Forschungsarbeiten ist die anti-kanzerogene Wirkung von Arganöl respektive der besonderen Kombination seiner Inhaltsstoffe. 2003 widmete sich eine französische Studie diesem Thema.

Ziel der Untersuchung war es, die Fettsäuren, Tocopherole, Squalene, Steroide und Phenole in drei Arten von Arganöl zu analysieren. Herangezogen wurden marokkanisches Küchen- und Pflegeöl sowie eine in Frankreich hergestellte Variante. Zum Vergleich dienten natives Oliven- und Sonnenblumenöl. Der Anteil und die besondere Kombination der Inhaltsstoffe Tocopherol, Squalen, Sterolen und Ölsäure ist möglicherweise ausschlaggebend für die stark krebsverhindernde marokkanische Ernährungsweise, bei der Arganöl eine wichtige Rolle spielt.

Aus Arganöl extrahierte Polyphenole und Sterole erwiesen sich im Labor als fatal für Prostata-Krebszellen.

Wissenswertes rund um Arganöl: